Teamentwicklung – mit den richtigen Methoden zu erfolgreichen Teams

Teamentwicklung - mit den richtigen Methoden zu erfolgreichen Teams

Was ist Ihr Bild von einem erfolgreichen Team, einem sogenannten „Dream-Team“? Ein Orchester? Das A-Team? Die Fußballmannschaft, die die Weltmeisterschaft gewinnt?

Ich würde sagen, ein erfolgreiches Team ist ein Team, dessen Mitglieder hinsichtlich ihrer Kompetenzen, Motivation, Fähigkeiten und Eigenschaften optimal zusammengestellt sind. Sie ergänzen sich und erreichen gemeinsam mehr als die Summe ihrer Einzelleistung. Ihre Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind klar verteilt und werden von allen akzeptiert. Es herrscht eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre, eine gute Kommunikation und ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Führung und Teammitgliedern. Auf Anforderungen, die Veränderungen mit sich bringen, reagiert das Team selbst organisiert und richtet sich daraufhin optimal aus. Und nicht zuletzt: Ein erfolgreiches Team erreicht seine Ziele!

Hat diese Idealvorstellung eines „Dream-Teams“ wenig mit der aktuellen Realität von Teams in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation zu tun? Für mich sind diese optimalen Erfolgsfaktoren eine wichtige Messlatte auf dem Weg einer jeden Teamentwicklung. Wird einer dieser Faktoren gestört oder fehlt sogar gänzlich, ist dies ein klares Anzeichen für die Notwendigkeit, das Team zu entwickeln.

Warum Teamentwicklung so wichtig ist – heute mehr denn je

Die heutigen Arbeitsbedingungen in Teams verändern sich genau wie unsere Gesellschaft rasant. Arbeitsprozesse werden immer schneller: Mit weniger Routineabläufen und Erfahrung sollen sie zugleich effizienter ablaufen. Und in vielen Fällen sollen dabei auch Kosten eingespart werden.

Die meisten Unternehmen verändern sich permanent: Mitarbeiter/innen kommen und gehen, Teamleiter/innen wechseln häufig, Organisationen werden digitaler und globaler, Teamzusammensetzungen virtueller.
Wie lange bleibt heutzutage eine bestehende Teamkonstellation, so wie sie ist? Dass ein Team einmal optimal aufgestellt wird und dann jahrelang unter den gleichen Bedingungen arbeitet, ist heute eher die Ausnahme.

Teams müssen heute agil sein

Auch wandelnde Bedingungen der Weltwirtschaft fordern Teams heraus und erfordern ihre Weiterentwicklung: In immer stärkerem Maße müssen Unternehmen, Organisationen und Teams in der Lage sein, agil mit den sich ändernden Anforderungen ihrer Umwelt umzugehen. Sie müssen relevante Veränderungen rechtzeitig wahrnehmen, sie einschätzen und daraus kreative Ideen und Handlungen entstehen lassen. Das dazu erforderliche „agile Mindset“, die sogenannte Agilitätskompetenz, ist nicht in jedem Unternehmen selbstverständlich – und auch nicht jedem oder jeder Mitarbeiter/in in die Wiege gelegt.

Was es für Agilität braucht, sind eine stabile Feedback-, Lern- und Vertrauenskultur. In ihr werden Innovationen gefordert und gefördert, Kundenwünsche mit einbezogen, Verantwortlichkeiten klar gezogen und Entscheidungswege kurz gehalten. Die Aufgabe von Teamentwicklungen ist, diese Voraussetzungen nachhaltig aufzubauen.

Worum es bei der Teamentwicklung geht

Der inhaltliche Fokus der Teamentwicklung orientiert sich an den Bedürfnissen des Teams oder an Störungen, die seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Teammitglieder müssen sich (noch besser) kennenlernen – sowohl hinsichtlich ihrer Fähigkeiten, Kompetenzen und Eigenschaften als auch bezüglich ihrer Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse an die gemeinsame Zusammenarbeit.

In einer Teamentwicklung können Rollen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Strukturen und Abläufe neu aufgesetzt oder überprüft und angepasst werden. Auch Ziele für das Team werden klar definiert. Weitere Schwerpunkte einer Teamentwicklung können folgende Themen sein:

  • Wege der Kommunikation
  • Kooperationsfähigkeit
  • Umgang mit Fehlern und Konflikten
  • Geben und Nehmen von Feedback

Einzelne Teammitglieder sind heute oftmals nicht exklusiv in einem einzigen Team Mitglied, sondern arbeiten in unterschiedlichen Teams und Projektteams. Deshalb kann ein wesentlicher Inhalt einer Teamentwicklung sein, die eigene Teamidentität herauszubilden und eine eigene Teamkultur zu etablieren.

Mit dem Wandel der Arbeitswelt verändern sich zunehmend auch Anforderungen an die Teamführung. Eine gute Teamentwicklung erreicht, dass die Teamleitung weniger anweist und kontrolliert, seinen Teammitgliedern stärker vertraut und sie loslassen kann, damit Mitarbeiter/innen selbstverantwortlich arbeiten können.

Oh je! Schon wieder eine Teamentwicklung?

Wann Maßnahmen scheitern

Vor einigen Jahren schossen Anbieter für Teamentwicklungen mit jeder Menge Entertainment-Faktor wie Pilze aus dem Boden: Rafting, Kartfahren, Schnitzeljagd, Bogenschießen oder der unvermeidliche Hochseilgarten wurden je nach Budget gebucht. Für den einen oder die andere Mitarbeiter/in wurden aber durch diese abenteuerlichen Events persönliche Grenzen überschritten.
Besonders wenn die Teamentwicklung als verkappte Incentive-Veranstaltung aufgesetzt ist mit der Idee: „Wenn die Kollegen mal was anderes miteinander machen, wird das nachher auch schon mit der Zusammenarbeit besser klappen“, hat sie häufig wenig Effekt.
Der Erfolg solcher Events strauchelt oft am mangelnden Konzept oder nicht sinnvoller Methodenwahl. Im Vorfeld werden meist weder genaue Ziele und zu bearbeitende Problemfelder definiert, noch die gemeinsam gemachten Erfahrungen systematisch miteinander ausgewertet, reflektiert und Schlussfolgerungen daraus gezogen. So bleiben Nutzen und Erfolg der Teamentwicklung mehr oder weniger dem Zufall überlassen.

Was eine gute Teamentwicklung ausmacht

Grundvoraussetzung ist, dass es sich bei den zu entwickelnden Mitarbeiter/innen tatsächlich um ein echtes Team handelt. Ein echtes Team ist eine Gruppe von Mitarbeiter/innen, die eine gemeinsame Aufgabe hat und miteinander dieselben Ziele verfolgt. Nur weil Mitarbeiter/innen in eine Organisationseinheit zusammengefasst sind, dieselbe Führungskraft haben oder vielleicht sogar in einem Großraumbüro sitzen, sind sie noch lange kein echtes Team.

Für echte Teams sind Teamentwicklungen dann am effektivsten, wenn alle Teammitglieder aktiv daran beteiligt sind. Sie werden nicht von außen von jemandem entwickelt, sondern entwickeln sich mit Unterstützung aus sich selbst heraus.
Eine gute Teamentwicklung führt ein Team in eine optimale Aufstellung, eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre, effektive und wertschätzende Kommunikation und ein flüssig funktionierendes Zusammenspiel aller. Die einzelnen Teammitglieder, die Gruppe als Ganzes und die Teamaufgabe werden so in Einklang gebracht, sodass Synergieeffekte wirksam werden können und das Team seinen Arbeitsauftrag optimal erfüllen kann.
In einem optimal aufgestellten Team können die Einzelnen durch das Zusammenspiel mit den anderen mehr zeigen und leisten, als allein.

Teamentwicklung ist nicht als eine Einzelmaßnahme oder ein Rezept zu verstehen, das angewendet wird und dann seine erhoffte Wirkung entfaltet. Teams entwickeln sich ständig, ob man es plant oder nicht. Überlässt man Teams ungeplant ihrem Eigenleben, so entwickeln sich möglicherweise Konkurrenzdenken, Demotivation, Konflikte oder Leistungsschwächung.
Wirksame Teamentwicklung begleitet das Team sowohl in der Phase seines Aufbaus als auch fortlaufend. Sie kann von der Teamleitung, vom gesamten Team oder phasenweise auch von externen Teamberater/innen aufgesetzt und geleitet werden.

Sechs grundlegende Ziele einer erfolgreichen Teamentwicklung

Im Wesentlichen lassen sich für erfolgreiche Teamentwicklungen sechs Ziele formulieren:

1. Die Teamziele werden erreicht, die Arbeit ist erfolgreich

Die Ziele sind klar, transparent und werden von jedem Teammitglied getragen. Es gibt ein implizites oder explizites Leitbild.

2. Positive Teamatmosphäre

Die Zusammenarbeit verläuft überwiegend stress- und konfliktfrei. Die Teammitglieder unterstützen sich gegenseitig.

3. Hierarchiefreiheit und wenig Rivalität

Jede/r hat und akzeptiert seinen eigenen Verantwortungsbereich.

4. Gruppenloyalität

Jede/r unterstützt im Rahmen seiner Aufgabe voll und ganz das Team. Vertrauliche Themen werden entsprechend behandelt.

5. Gegenseitiges Vertrauen, Akzeptanz und Wertschätzung

Es herrscht eine offene Kommunikation. Informationen stehen allen in ausreichendem Maße zur Verfügung. Fehler und Kritik können angesprochen werden. Eine wertschätzende Feedbackkultur ist etabliert.

6. Optimale Nutzung aller Potentiale

Jede/r Mitarbeiter/in kann seine/ihre Kompetenzen zur Entfaltung bringen.

Die hilfreichsten Methoden für erfolgreiche Teamentwicklungen

Mit welchen Methoden eine Teamentwicklung aufgebaut wird, welches Setting gewählt wird und wer die Teamentwicklung leitet, bestimmt die aktuelle Situation und das gewünschte Ziel.

Diverse Begriffe sind immer wieder in Verbindung mit Teamentwicklung zu hören, wie zum Beispiel Teamcoaching, Strategieworkshops, Teambuilding.

Was ist denn nun was und wozu da?
Dabei sei gleich vorweg geschickt: Die Formate sind in der Umsetzung meist nicht so klar voneinander abgegrenzt wie in der folgenden Aufführung. Maßnahmen bestehen in der Regel aus diversen Elementen und unterschiedlichen Methoden.

Teambuilding

Ein Teambuilding unterstützt ein Team in seiner Entstehungsphase. Beispielsweise wird ein Team neu zusammengestellt oder einige Mitarbeiter/innen kommen neu ins Team. Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten werden neu aufgesetzt. Hier ist Teambuilding sinnvoll, um ein stabiles Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit zu schaffen.

In einer Teambuilding-Maßnahme geht es um

  • gegenseitiges Kennenlernen,
  • den Beziehungsaufbau untereinander,
  • die Klärung von Regeln und gegenseitigen Erwartungen,
  • die Entwicklung einer gemeinsamen Wertehaltung,
  • die Neudefinition von Teamzielen und
  • die Strukturierung von Kommunikationsabläufen.

Als Arbeitsform empfehlen sich beispielsweise Strategieworkshops oder auch gemeinsame Teamerlebnisse. Wichtig ist, dass positive Emotionen entstehen – als Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Es lohnt sich, direkte Spiel- oder Umgangsregeln aus den Ergebnissen des Teambuildings abzuleiten, damit die Ergebnisse im Alltag nicht in Vergessenheit geraten.

Teamtraining

Will das Team gemeinsam neue Kompetenzen aufbauen, empfiehlt sich ein Teamtraining. Ziel eines Teamtrainings ist es, Kenntnisse und Fähigkeiten aufzubauen und zu erweitern.
Das Teamtraining kann sowohl von einem/r externen Trainer/in geleitet werden als auch von einem oder mehreren Teammitgliedern. Neben neuem Input bietet es die Möglichkeit zur Diskussion, zu Anwendungsübungen und Feedback.
Wichtige Voraussetzung für dieses Format: Die zur Verfügung stehende Zeit ist dem Lernstoff angemessen. Das Team will lernen und ist motiviert zur Teilnahme am Training. Die Trainingsinhalte sind auch nach dem Training für das Team konkret anwendbar.

Typische Inhalte eines Teamtrainings könnten sein:

  • die Stärkung der Kommunikationskompetenz
  • eine für alle relevante fachliche Fortbildung
  • das Erlernen von Feedback-Techniken

Ein gutes Teamtraining entspringt den aktuellen Herausforderungen, die von allen Teilnehmenden gesehen werden. Nur so sind alle inhaltlich engagiert.

Teamcoaching

Teamcoachings richten sich an bestehende Teams, die vor neue – meist schwierige – Herausforderungen gestellt werden.
Möglicherweise gibt es aufkommende Konflikte, die Atmosphäre hat sich verschlechtert, der gefühlte Stresspegel im Team steigt oder ineffektive Arbeitsabläufe werden deutlich. Möglicherweise sind Kommunikationsprozesse unbefriedigend oder Teammitglieder tun sich schwer, Feedback zu geben und anzunehmen.

Ein Teamcoaching ist in der Regel eine kurzfristige Intervention über einen klar begrenzten Zeitraum, die die Arbeitsfähigkeit des Teams wieder stärkt.
Ähnlich wie in einem Einzelcoaching dient auch ein Teamcoaching dazu, Situationen und Probleme zu reflektieren und sich über Zusammenhänge und Auswirkungen bewusst zu werden. Im Anschluss an ein Coaching wird oft die Entscheidung zu einer nachfolgenden Maßnahme getroffen, wie Strategieworkshops, Jobrotation, eine Mediation oder ein Teamtraining.

Teammediation

Bei bestehenden Störungen in der Zusammenarbeit und auf der Beziehungsebene kann eine Teammediation helfen. Die Mediation ist eine Strategie der Konfliktlösung, bei der gemeinsam mit einem neutralen Vermittler interessenorientierte Lösungen im Team ausgehandelt werden. Das Ziel ist ein tragfähiger Konsens, von dem alle Seiten profitieren.

Die Teammediation hilft kurzfristig,

  • mit aktuellen Konflikten umzugehen,
  • die Konfliktkompetenz im Team langfristig zu stärken,
  • die Eigenverantwortung aller Beteiligten zu stärken und
  • nachhaltige Ergebnisse zu erarbeiten.

Damit es zu keinen Rollenkonfusionen kommt, sollte der/die Mediator/in in keinem Fall auch Teammitglied sein. Mediator/innen sind allparteilich – das heißt, sie sind Vertreter/innen jeder Partei und beziehen nicht Stellung für oder gegen eine Konfliktpartei.

Analysetools: Persönlichkeit analysieren

Bei Missverständnissen oder Ineffizienzen in der Zusammenarbeit, die sich nicht „einfach“ durch Training, Regelungen oder Ähnliches in den Griff bekommen lassen, können Analysetools helfen. Dabei können Persönlichkeitstypen analysiert werden oder beispielsweise die Kooperationsfähigkeit im Team.
Gerade wenn ein Team aus sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten besteht, kann eine Analyse der Persönlichkeitstypen im Team hilfreich sein, um sich gegenseitig besser zu verstehen. Mit größerem Bewusstsein über die eigenen Stärken und Schwächen und die der anderen wissen die Teammitglieder besser, worauf sie in der Kommunikation und Zusammenarbeit besonders achten sollten.

Persönlichkeitsanalysen werden auf Basis von verschiedenen psychologischen Typologien erstellt. Durch erprobte Fragebögen und auf Basis von gegenseitigem Feedback können in einem Teamworkshop das Selbst- und Fremdbild miteinander abgeglichen werden. Ziel ist die Selbstreflexion und erhöhte Sensibilität im Umgang mit den anderen.
Je nach Bedarf können auch umfangreichere Profile von spezialisierten Instituten erstellt werden, die dann einzeln, mit der Führungskraft und im Team ausgewertet werden.

Persönlichkeitsanalysen bieten mehrere Vorteile:

  • Mitarbeiter/innen ordnen sich gewissen Persönlichkeitstypen zu (beziehungsweise werden sie eingeordnet), sodass ihre spezifischen Eigenschaften deutlich werden.
  • Teammitglieder erhalten ein gemeinsames Vokabular und gemeinsame Kriterien, mit denen sie Situationen gemeinsam besprechen können.
  • Das Team kann sich abschließend als Ganzes betrachten und analysieren, welche Stärken, Wesenszüge und Dynamiken sich aus der Zusammensetzung der unterschiedlichen Persönlichkeitstypen ergeben.

Indoor- und Outdoor-Maßnahmen

Die Einbindung von außergewöhnlichen Aufgaben, die im Team zu lösen sind, bewirkt häufig intensive Lern- und Selbsterfahrungen. In der Auswertung solcher Erlebnisse gewinnen die Teammitglieder wichtige Erkenntnisse über die Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit ihres Teams, die dann in nachfolgenden Besprechungen bearbeitet werden.

Beim Umgang mit der spielerischen Aufgabe zeigen sich häufig in sehr kurzer Zeit parallel dieselben Probleme und Schwierigkeiten, die auch im Alltag bestehen. Diese neuen Situationen bringen Herausforderungen auf den Tisch, die unter der Oberfläche liegen, und machen es den Mitarbeiter/innen leichter, sie zu benennen und dazu Feedback zu geben. Es muss nicht in „ollen Kamellen“ nachgeforscht werden, um unter der Oberfläche liegende Themen offen zu legen.
Gute Übungen sind so angelegt, dass sie nur im Team gelöst werden können. Daher ergeben kompetitive Einzel-Challenges wie Kartfahren wenig Sinn in der Teamentwicklung.
Aufgaben für In- und Outdoor-Maßnahmen können auch so angelegt sein, dass erwartbar Konflikte entstehen. Dann kann analysiert werden, wie das Team mit auftretenden Schwierigkeiten umgeht.
Der Einsatz persönlicher Stärken, aber auch das Erkennen eigener Schwächen sowie das Abgeben von Verantwortung bietet neue Lernerfahrungen.

Beim Planen, Konzipieren und Durchführen von In- und Outdoor-Maßnahmen sind folgende Punkte zu beachten:

  • Indoor- und Outdoor-Maßnahmen sollten methodisch so geplant sein, dass sie ungeplante Misserfolgserlebnisse vermeiden.
  • Die spielerischen Aufgaben sollten so vorausschauend geplant werden, dass keine Situationen entstehen, in denen sich Einzelne bloßgestellt fühlen, sich eine ungute Konkurrenzsituation entwickelt, negative Gefühle nach den Übungen und Auswertungen nicht ausgeräumt und mit in den Alltag genommen werden.
  • Die Erlebnisse werden ausgewertet und Parallelen zum Arbeitsalltag gezogen. Auf dieser Grundlage werden neue Strategien und Umgangsregeln für die zukünftige Zusammenarbeit vereinbart.

Interkulturelles Teambuilding

Interkulturelles Teambuilding erreicht, sich im Team im offenen Dialog zu begegnen und produktiv zusammenzuarbeiten.
Eine spezielle interkulturelle Teamentwicklung ist dort sinnvoll, wo sehr unterschiedliche Nationalitäten in einem Team vertreten sind und es um ein Verständnis für Diversität und produktive Zusammenarbeit geht. Bei einem interkulturellen Teambuilding steht – neben dem besseren Kennenlernen – das Erfahren und Wertschätzen der verschiedenen kulturellen Hintergründe und die damit verbundenen Normen und Verhaltensweisen im Vordergrund.
Auch in unserer heutigen, vermeintlich globalen Gesellschaft sorgen kulturelle Unterschiede noch für Spannungen und Missverständnisse. Diese Unterschiede zu verstehen und wertzuschätzen steht zunächst im Vordergrund, um Lösungen für eine gemeinsame Sprache und Haltung zu erarbeiten.
Welche Methode die richtige für Ihr Team ist, entscheidet der individuelle Bedarf im Unternehmen. In einem unverbindlichen Erstgespräch lernen wir uns kennen, arbeiten den Bedarf heraus und definieren die passenden Maßnahmen für Ihre Teamentwicklung.

Fazit

Jedes Team entwickelt sich – genau wie seine Mitglieder – ständig weiter. Damit Teams erfolgreich zusammenarbeiten können, hilft eine phasenweise Unterstützung in dieser Entwicklung.

Entsprechend der aktuellen Situation im Unternehmen, wie beispielsweise Neugründung, Wechsel, Probleme oder Konflikte gibt es unterschiedliche Methoden, um daran zu arbeiten.

Neben den richtigen Methoden braucht es eine Teamleitung und -mitglieder, die die Teamentwicklung wollen, sie unterstützen und daran motiviert mitarbeiten.

Sie planen eine Teamentwicklung? Gerne mit mir! Sprechen Sie mich an.

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